Degenhartt Consulting - Blog: Bank im Wald

Der Blog:
Wertvolle und amüsante Einblicke aus dem Alltag eines Personalberaters

Cost of Vacancy Teil 2

von Dr. Stefanie Degenhartt

Warum „Post & Pray“ heute nicht mehr reicht.


Ich: Recruiting, Bewerbermangement, Interim-HR

Er: Interim-Generalist - Führungspersönlichkeit

Ich:
Eine Stelle wird frei, vorhersehbar oder plötzlich und unerwartet, dann starten viele Unternehmen zunächst klassisch:
Stellenanzeige raus, warten, hoffen. Ich nenne das gern Post & Pray.

Das Ergebnis bei wichtigen Schlüsselrollen:

  • lange Laufzeiten des Inserates
  • wenig passende Bewerbungen
  • mehr oder weniger schlechte Kompromisse

Er:
Und währenddessen läuft das Geschäft weiter, mit angezogener Handbremse.

Zwei Hebel, ein Ziel: Wirkung sichern

Ich:
Professionelles Active Recruiting setzt genau hier an und startet mit

  • Klärung der Rolle und der Erwartung
  • gezielter Direktansprache
  • sauberer Vorauswahl
  • Entlastung von HR und Fachbereich bei der Auswahl
  • Profile, die fachlich und menschlich passen

Ja, gutes Recruiting kostet. 
Aber weniger als Nicht- oder Fehlbesetzungen. Wenn man sich diese Fehler nicht leisten kann, ist das Outsourcing der Talentgewinnung eine gute Idee.

(Übrigens, wer denkt, ein guter Recruiter sei teuer, hat noch nie mit einem schlechten gearbeitet.)

Er:
Und manchmal braucht es zusätzlich eine sofortige Lösung.
Interimsmanagement kann Vakanzen temporär überbrücken, ist oftmals innerhalb weniger Tage einsatzbereit.

Das Ergebnis: Stillstand wird sofort gestoppt, Projekte laufen weiter, Führung und Umsetzung werden gesichert, während parallel nachhaltig rekrutiert wird. Das verhindert auch das Risiko einer Fehlbesetzung, denn der Zeitdruck entfällt.

Gerade in MedTech & Life Sciences ist das oft der entscheidende Zeitgewinn, denn hier sind Fehlentscheidungen meistens teuer, Zeitfenster kritisch und, das wissen wir alle, die Regulierung verzeiht keine flachen Lernkurven.

 

Ich:
Darüber hinaus haben Interimsmanager im Normalfall kein Karriereziel im Unternehmen.
Das ist ein echter Gewinn für die Firma, denn Manager auf Zeit sind 

  • Unabhängig
  • klar in Entscheidungen
  • konsequent in der Umsetzung und
  • sie können den „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Faktor aushebeln

Der Vorteil? Ganz klar, der Fokus liegt auf dem Business und den ToDos nicht auf Befindlichkeiten. Denn Interimsmanager sind Krisen- und Übergangsprofis.

Er:
Zudem, um nochmals auf die Kosten zu kommen und das darf man ruhig mal laut sagen: Interimsmanager werden im Normalfall nicht aus dem Budget der Personalabteilung bezahlt, d.h. die Personalkosten werden nicht belastet. Der Headcount steigt nicht. Ein Hiring Freeze kann möglicherweise umgangen werden. Wer zu Interimsmanagement greift, trifft strategische Entscheidung und ergreift somit die richtigen Maßnahmen, um das Unternehmen leistungs- und damit konkurrenzfähig zu halten. Um es nochmals auf den Punkt zu bringen: 

Take Home Message an dieser Stelle: 

Ein Interim Manager sichert Ihre Handlungsfähigkeit, reduziert das Unternehmensrisiko und schenkt Ihnen die Zeit, die Sie brauchen, um bei der nächsten Einstellung die strategisch richtige Entscheidung zu treffen, statt reaktiv zu handeln.

Fazit: Abwarten wird jeden Tag teurer

Ich:
Die Quintessenz ist einfach: Je länger Sie warten, desto höher der Preis, wirtschaftlich und menschlich.

Er:
Oder anders gesagt: Vakanzen sind kein HR-Thema. Sie ist ein Business-Risiko. Und damit Chef-Sache

Ich:
Die gute Nachricht: Sie ist lösbar, wenn man konsequent handelt. Von Anfang an. Und dafür haben Sie uns.

Wenn Sie aktuell offene Schlüsselrollen haben, rechne ich Ihnen Ihre individuelle Cost of Vacancy realistisch durch und zeige auf, wie Recruiting und Interimsmanagement sinnvoll zusammenspielen können.

Rufen Sie einfach an oder schreiben mir eine Mail. Ich melde mich. Versprochen. 

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📞 0160 5860063
Recruiting mit Herz, Hirn und Humor. Klingt gut? Finden wir auch.
Wir freuen uns auf Ihr Projekt.


Anmerkung:
Ich werde in meinen Texten immer nur EINE Variante des Genderns verwenden. Entweder weiblich oder männlich. Ich möchte hier der Vollständigkeit halber erwähnen, dass sich explizit immer ALLE Geschlechter angesprochen fühlen dürfen. Trotzdem oder gerade deswegen.