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Was kostet die Nichtbesetzung einer Vakanz? Teil 2

von Dr. Stefanie Degenhartt

Stellen wir uns folgendes Szenario vor:

Vertriebler, Jahresgehalt 60.000 €, Besetzung nach vier Monaten, CoV (Cost of Vacancy) ohne Gewichtung (also wie wichtig die Position für das Unternehmen ist): 29.000 €.


Wir lernen: Nichtbesetzung kostet Geld.

Gehen wir noch einen Schritt weiter und beleuchten die gewichtete CoV. d.h. wir belegen die offene Position mit einem Faktor von 1 bis 3, je nach Wichtigkeit für das Unternehmen. Faktor 1 bedeutet, die Stelle ist nicht ganz so wichtig, Faktor 3 bedeutet, ohne Besetzung der Stelle ist das Unternehmen quasi dem Untergang geweiht.

Dann stellt sich die Formel wie folgt dar:

Durchschnittliches Jahresgehalt / 250 (durchschnittliche Anzahl an Arbeitstagen in Deutschland) x durchschnittliche Dauer bis zur Neubesetzung der Stelle in Tagen (im Schnitt 84) x Gewichtungsfaktor.

Wir sind uns einig, dass ein Vertriebsmitarbeiter zu den wichtigeren Kollegen eines Unternehmens gehört, und zack, sind wir bei einer CoV von 87.000 €. Knapp 90.000 €. Wow. Wer sagt da noch, wer nichts tut, macht auch keine Fehler?

Jetzt frage ich Sie noch einmal: Wie wichtig ist die Besetzung einer offenen Position? 

Hier geht's zu den anderen Teilen:

Was kostet die Nichtbesetzung einer Vakanz? Teil 1 
Was kostet die Nichtbesetzung einer Vakanz? Teil 3 
Was kostet die Nichtbesetzung einer Vakanz? Teil 4 
Was kostet die Nichtbesetzung einer Vakanz? Teil 5


Anmerkung:
Ich werde in meinen Texten immer nur EINE Variante des Genderns verwenden. Entweder weiblich oder männlich. Ich möchte hier der Vollständigkeit halber erwähnen, dass sich explizit immer ALLE Geschlechter angesprochen fühlen dürfen. Trotzdem oder gerade deswegen.